P-51D Engine – Allison V-1710 | Eduard Brassin | 648555

Original

Der Allison V-1710 war ein flüssigkeitsgekühlter V-12 Zylinder-Flugmotor der Allison Engine Company. Der einzige in den USA entwickelte Flugmotor dieser Bauart wurde aufgrund von Laderproblemen zunächst nicht weiter verwendet. Nach zahlreichen Verbesserungen gab es in der Spätphase des Zweiten Weltkriegs eine große Nachfrage nach dem robusten und zuverlässigen Motor.

Der Motor wurde von Allison während des Krieges kontinuierlich weiterentwickelt. Die anfängliche Leistung von 750 kW (1000 PS) wurde in Stufen bis auf die 1600 kW (2200 PS) des V-1710-143/145(G6R/L) erhöht. Allerdings war der größte Anteil der leistungssteigernden Verbesserungen auf die Verfügbarkeit hochoktaniger Kraftstoffe zurückzuführen.

Zu Beginn des Krieges wurden von Allison Motoren mit 860 kW (1150 PS) Startleistung für eine Notleistung von bis zu 1200 kW (1600 PS) im Kampfeinsatz freigegeben. Danach musste der Motor demontiert und auf Weiterverwendung geprüft werden.

Quelle Wikipedia

648555 – P-51 D Engine

Mit diesem Zurüstset kann man nun auch bei der aktuellen Mustang P-51 D eine Motor/ Triebwerks-Wartungsszene darstellen. Aber nur wer sich mit Säge und Skalpell gut auskennt sollte solch einen Umbau anfangen sonst überfordert einen so ein Umbau schon mal.

Der Einbau ins Modell selbst sollte dem geübten Modellbauer aber recht gut gelingen da Eduard hier das Nachrüstset vom Bausatz-Hersteller selbst in den Händen hat, dadurch ist die Passgenauigkeit sehr hoch und mit wenig Nacharbeit möglich.

Alle Teile sind von einer ausgesprochen hohen Qualität und sehr sauber gefertigt und in einer kleinen feinen Box verpackt. Sie sind allesamt in kleinen Tüten und in Schaumgummi gebettet.

Da das Resin zum Teil recht flexibel ist, platzt nicht gleich beim ersten anfassen alles Dünne und filigrane ab allerdings ist trotzdem Vorsicht geboten.

Die Bauanleitung ist klar und verständlich gegliedert und leitet auch „Neueinsteiger“ in diesem Bereich sicher und klar durch alle Arbeitsschritte. Nachdem ich bereits mehrfach Triebwerke in offener Position verbaut habe viel mir beim Allison die Menge an Arbeitsschritten auf die ich so nur bei der Spitfire vorfand.

Das einziges kleine Manko hier ist das eine Bemalungsanleitung oder Originalbilder in der Anleitung fehlen, sprich ein Bild des Triebwerksraums im eingebauten und lackierten Zustand.

Hier sollte man sich zusätzlich im Internet Bildmaterial suchen, aber das nur am Rande.

Die feinen Motorverkleidungen sind so dünn das fast das Licht hindurchfällt.

Fazit

Wer aus seiner Mustang ein wahres Highlight machen möchte bekommt von Eduard hier ein Hervorragendes Ergänzugsset geliefert.

Hierbei muss man auf kein noch so feines Detail verzichten.

Steckbrief

Wir danken der Firma Eduard für die bereitstellung dieses Besprechnungsmusters.

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