Spitfire Mk.VIII Reedition 2020| 1/48 |Eduard 8284

image description

Original/Geschichte

Die Mk.VIII wurde entwickelt, um die zusätzliche Leistung des Merlin der 60er-Serie optimal ausnutzen zu können. Sie war mit zahlreichen aerodynamischen Verbesserungen wie einem einziehbaren Sporn Rad ausgestattet. Weitere Merkmale waren eine stärkere Zellenstruktur, ein zusätzlicher Rumpftank und ein anderer Vergaserlufteinlauf mit Filter. Dadurch war die Mk VIII tropentauglich und wurde vor allem in Südostasien eingesetzt, nur wenige flogen in Europa. Charakteristisch war auch das vergrößerte Seitenruder – es verbesserte die Steuerbarkeit vor allem im Langsam Flug und bei Start und Landung.

Die meisten Mk VIII besaßen die normale Kabinenhaube und die C-Tragflächen mit zwei Kanonen und vier MGs. Es gab Versionen mit normalen und verkürzten Tragflächenspitzen. Eine Druckkabine hatte die Mk VIII nicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Supermarine_Spitfire

Folgende Flügelformen gab es bei der Spitfire Mk.V (bis IX)

  • A Type
  • acht 303 Kaliber Browning Maschinengewehre mit 300 Schuss pro Waffe
  • Heizung für die Waffenschächte um ein Einfrieren der Waffen in großer Höhe zu vermeiden
  • Die innen offene Struktur um die Waffenschächte wurden abgesperrt und abgedichtet
  • Heiß-Luft-Zufuhr von der Rückseite der Kühler
  • dreieckige Blasen auf der Oberseite
  • Ende 1940 wurden die mit Gewebe bespannten Querruder durch Teile aus Leichtmetall ersetzt
  • B Type
  • der A-Typ-Flügel wurde so geändert, dass sie die 20 mm Hispano-Kanone tragen konnte
  • Kombinationen aus – zwei 20-mm-Kaliber Hispano Mk II Kanone mit Trommel-Magazin mit der Kapazität von 60 Schuss/Waffe und vier.303 Browning Maschinengewehre mit 350 Schuss pro Waffe
  • Die versenkbare Landescheinwerfer wurde neu positioniert
  • die innersten Waffenschächte (am Rad) wurden neu gestaltet
  • Die oberen und unteren Flügel-Beulen für die Trommel-Magazine entfielen
  • Neue Beulenform am Unter-Flügeln
  • Querruder durch Teile aus Leichtmetall
  • C Type
  • “Universal Wing” genannt, wurde dieser Flügel strukturell geändert, um Arbeits- und Fertigungszeiten zu verkürzen und gemischte Bewaffnungs Optionen zu ermöglichen
  • A oder B Typ Bewaffnung oder eine neue, noch schwerere Kombination aus vier 20 mm Hispano-Kanone
  • Fahrwerks-Befestigung wurden überarbeitet
  • die Fahrwerksklappen wurden neu gestaltet so dass die Fahrwerksbeine tiefer im Flügelschacht sitzen konnten
  • Beseitigung der obere Flügel Beulen über den Radkästen
  • verstärkte Fahrwerksbeine
  • Neigung der Beine 2 Zoll (5,08 cm) weiter nach vorne dadurch Verringerung der Kipp-Wahrscheinlichkeit (das das Flugzeugen mit der Nase auf den Boden kippt)
  • Die Hispano Mk II-Kanone wurde mit neuer Gurtzuführung (keine Trommeln) ausgerüstet um nun die Munitions Versorgung von 120 Schuss pro Waffe zu verdoppelnZusätzlich gab es drei Formen für die Flügelenden:
  • Ohne Randbogen – Clipped Wing
  • Mit rundem Randbogen
  • Mit spitzem langem Randbogen – Extendet Wing – für Höhenflüge

Bausatz

Die Spitfire Mk. VIII erscheint 2020 in einer Reedition – quasi als Wiederauflage in den Modellbaugeschäften. Der Bausatz entspricht dabei zu 100% der 2015 Erschienen Erstauflage.

Wie bei Eduard üblich sind alle Spritzlinge sauber in einzelnen in Tüten verpackt damit auch ja nichts abbrechen kann. Die Klarsichtteile befinden in einer extra Tüte damit es auch ja keine hässlichen Kratzer gibt.

Wie beim Profi-Pack auch schon Selbstverständlich gehören Maskierschablonen und Ätzteile zur Grundausstattung.

Das komplette Cockpit ist auch schon ohne Ätzteile so gut und fein detailliert das der Zusammenbau eine wahre Freude ist. Der Detaillierungsgrad ist dabei so gut dass man es fast nicht einbauen möchte, denn dann sieht man leider nur noch die Hälfte der Technik.

Der Gebrauch von Ätzteilen beschränkt sich dabei auf die Sitzgurte, den Panzerschutz für den Pilotensitz und die Instrumententafel und ein paar Hebelchen hier und da.

Die Bauanleitung leitet einen hervorragend durch alle Bauabschnitte und zeigt einem farbig wo was hinkommt. Auch der Verzicht auf eine Motorattrappe wie bei den frühen Bf 109 E oder der Fw 190 kommt dem Modell sehr zu gute. Wer das möchte der kauft sich dann ein Brassin-Motörchen in feinster Qualität dazu.

Auch bei den von Eduard selbst hergestellten Decals hat man wieder nicht an Auswahlmöglichkeiten gespart, sechs schöne Markierungen stehen zur Auswahl:

  • Spitfire Mk. VIII 1/48 – LF Mk.VIII, MD280, Flown by F/Lt. Paul Ostrander, No. 155 Squadron RAF, Burma, 1945
  • Spitfire Mk. VIII 1/48 – F Mk.VIII, JF470, 31st Fighter Group, 308th Fighter Squadron, Fano Air Base, Italy, 1944 – 1945
  • Spitfire Mk. VIII 1/48 – F Mk.VIII, JF330, Flown by AVM Harry Broadhurst, 1943
  • Spitfire Mk. VIII 1/48 – F Mk.VIII, JF404, No. 32 Squadron RAF, Foggia Air Base, Italy, Early 1944
  • Spitfire Mk. VIII 1/48 – LF Mk.VIII, MT714, Flown by F/Lt A. W. Guest, No. 43 Squadron RAF, Ramatuelle Air Field, France, August, 1944
  • Spitfire Mk. VIII 1/48 – HF Mk.VIII, Flown by W/C Robert Gibbes, CO of No. 80 Fighter Wing, Dutch East Indies, 1945

Fazit

Die großartigen feinen Oberflächendetails zeigen schön was Eduard im Stande ist Formentechnisch zu fertigen. Der Zusammenbau der Spitfire ist ein wahrer Genuss, nacharbeiten (wie früher eher üblich) ist hier so gut wie gar nicht nötig.

Ätzteile für Spitfire Mk. VIII

Brassin Zurüstsätze für Spitfire Mk. VIII

(erscheint am 23.04. – 11.00 und 12.00 Uhr)

Steckbrief

  • Profi-Pack Bausatz – Reedition
  • Maßstab: 1:48
  • Eduard Art.Nr. 8284
  • Erscheinungsdatum: Februar 2020
  • UVP: 27,-  €

Vielen Dank an die Firma Eduard für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters!

Comments are closed.