L-39C Albatros / 1:72 / Eduard 7418 Weekend Edition

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Eduard veröffentlicht eine weitere Variante der L-39 Albatros in der Trainerversion der U.S. Air Force.

 

Original/Geschichte

Die ab 1974 ausgelieferte Variante L-39C war die erste Serienversion des Flugzeugs. C bedeutet Cvičná oder Training.

Die L-39C entwickelte sich zum Standardtrainer der Luftwaffen des Warschauer Pakts, ausgenommen Polen. Größter Halter war die ehemalige Sowjetunion; weitere Nutzer waren bzw. sind unter anderem Afghanistan, Ägypten, Bangladesch, Bulgarien, Irak, Kuba, Libyen, Rumänien, Syrien, die Königlich Thailändische Luftwaffe, die Tschechoslowakei und Vietnam. Auch bei der NVA der Deutschen Demokratischen Republik standen 54 L-39 beim FAG-25 (Fliegerausbildungsgeschwader) und der ZDK-33 (Zieldarstellungskette) von 1977 bis 1990 im Einsatz.

Insgesamt wurden fast 3000 Stück dieses Flugzeugs gebaut von denen der größte Teil (insgesamt 2660 Stück) auf die C-Variante entfielen.

Mehr Informationen findet man bei Wikipedia.

 

Bausatz

Die Wiederauflage dieses Bausatzes hat seine Wurzeln im Jahre 2002, es gilt insgesamt 55 Spritzgußteile und 6 Klarsichteile zu verbauen. Da es sich um eine Weekend Edition handelt, sind keinerlei Ätzteile oder Lackiermasken enthalten und das Modell ist wie immer nur in einer Version baubar. Der Inhalt ist bis auf die Decals identisch mit der im April erschienenen Variante L-39ZO, die hier von Mikel besprochen wurde.

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Die Spritzlinge verfügen über feine versenkte Gravuren mit einem hohen Detailierungsgrad.

Das Cockpit wird aus 22 Bauteilen aufgebaut, wobei alleine 10 Teile für die Schleudersitze bestimmt sind. Für die Cockpitinstrumente und Konsolen liegen entsprechende Decals bei. Die Kanzel ist 3-teilig ausgelegt und kann somit auch geöffnet dargestellt werden.

Die Lufteinlässe sind sehr fein abgespritzt, verfügen über scharfe Kanten und ergeben am fertigen Modell ein überzeugendes Aussehen.

Die Decals stammen von Eduard selbst und sind von überraschend guter Qualität. Sie sind dünn, nahezu ohne Ränder und sauber und klar gedruckt. Eduard erreicht hier fast die Qualität von Cartograf. Es kann die Maschine 00-0439 (N439RS) des 412ten Test Wing dargestellt werden.

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Die Maschine ist einfarbig weiss (Gunze H11) lackiert mit wenigen roten Akzenten (Gunze H3) sowie einer auffälligen schwarzen Blendlackierung vor dem Cockpit (diese liegt als Decal bei).

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Wie bei allen Weekend Editions gibt Eduard die Farben ansonsten in Gunze Mr. Color Codes an (C-Codierung) und nicht in der – eher in Deutschland verbreiteten – Variante Gunze Aqueous Color (H-Codierung). Inzwischen sind die C-Farben aber auch direkt bei Eduard bestellbar, so dass es inzwischen einfacher wird, diese Farben überhaupt zu erhalten.

 

Fazit

Wieder eine interessante Wiederaufauflage des momentan einzigen Modells einer L-39 Albatros.

Link zum Modell/Hersteller: L-39C Albatros / Eduard

Warum diese Variante allerdings einen UVP hat, der 2 EUR höher liegt als die letzte (inhaltlich identische L-39ZO Weekend), ist wohl ein Geheimnis von Eduard. Der UVP beträgt 14,95 EUR (ZO Weekend = 12,75 EUR).

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