Admiral Saloon WWII German Staff Car / ICM 35472

Fazit Kurzform

Schon gemachter Bausatz eines Fahrzeuges das im Militärmaßstab 1/35 schon lange überfällig war.

Geschichte

Das Modell Admiral wurde im Frühjahr 1938 als oberhalb des „Opel Kapitän“ positioniertes Spitzenmodell und Nachfolgemodell des Super 6 mit dem nun kleineren 2.5 Liter Reihenmotor – präsentiert. Für vergleichsweise günstige 6500 Reichsmark (entspricht nach heutiger Kaufkraft und inflationsbereinigt 25.700 Euro)[1] mit allem erdenklichen Sonderzubehör und einem 3,6-Liter-Sechszylinder mit 75 PS ausgestattet, war der Wagen durchaus eine Alternative zu Maybach, Mercedes-Benz oder Horch. Die Werkskarosserien gab es als geschlossene Limousine, als Pullman-Limousine sowie als viertüriges Cabriolet. Vom Preis und von der Bauart eignete sich das Fahrgestell des Admiral für verschiedenste Sonderaufbauten, so zum Beispiel für zweisitzige Cabriolets, die unter anderem die Karosseriewerke Hebmüller und Gläser fertigten. Das Opel-Spitzenmodell hatte in der automobilen Oberklasse zeitweise einen Marktanteil von 25 Prozent.Der Admiral galt als repräsentativer, komfortabler und schneller Reisewagen, der für den Einsatz auf den neuen Reichsautobahnen konzipiert war: Bei einem Verbrauch von ca. 18 l/100 km konnten fast 400 km gefahren werden.Die Produktion endete bereits im Oktober 1939, da die Motoren kriegsbedingt für den Dreitonner-Lkw Opel Blitz benötigt wurden. Zahlreiche Opel „Admiral“ wurden bereits kurz vor Kriegsbeginn von der Wehrmacht requiriert, um als Stabswagen für Generale und hohe Offiziere eingesetzt zu werden. Einige Fahrzeuge wurden auch zu behelfsmäßigen Sanitätskraftwagen umgebaut, wobei sie ab der B-Säule einen geschlossenen Kastenaufbau erhielten.Nach Kriegsende gab es nur noch wenige fahrbereite Wagen. Es gab aber auch völlig neuwertige Fahrzeuge, die von den Besitzern während des Krieges in einem Versteck aufbewahrt werden konnten. Eher vereinzelt wurde ein „Admiral“ mit einer Holzgasanlage ausgerüstet. Der Kessel wurde dafür senkrecht stehend im Heck eingebaut. [2] Auch die US-amerikanischen Besatzungstruppen benutzten einige erbeutete Exemplare.

Spitzenmodell bei Opel war von nun an der Kapitän, dessen Produktion in fast unveränderter Form 1950 wieder aufgenommen wurde. Die Rüsselsheimer Fertigung von 3,6-Liter-Motoren konnte nach dem Krieg nicht für eine Neuauflage des „Admiral“ verwendet werden, da die Herstellung von Motoren mit mehr als 1,5 Liter Hubraum von den Besatzungsmächten noch für einige Jahre verboten blieb. Erst 1964 gab es von Opel einen völlig neuen „Admiral“ – 26 Jahre nach dem Ende des Vorgängermodells.Insgesamt wurden nur 6404 Fahrzeuge des Vorkriegstyps „Admiral“ gebaut. Als Folge dieser geringen Stückzahl und da fast alle Fahrzeuge zum Kriegseinsatz kamen und im Rahmen dessen zerstört wurden, ist der Vorkriegstyp heute ein seltener Oldtimer.

[Quelle www.wikipedia.de ]

Bausatz

Dar Bausatz besteht aus 184 Teilen die sich auf 5 Spritzlingen aus Sandfarbenen Material und zwei aus Klarsichtmaterial befinden. Es gibt eine sehr gute Motornachbildung die sich schon alleine aus 26 Teilen zusammensetzt. Der Kühler, Auspuffanlage, Chassis- an alles wurde gedacht und im Detail sehr gut umgesetzt. Die Räder bestehen mit Felgen auch aus jeweils 9 Teilen. Eine Komplette Inneneinrichtung ist da schon selbstverständlich. Alle Teile sind sehr fein strukturiert und sehr gut Detailliert. Die Klarsichtteile verdienen ihren Namen auch, kein Verzug und glasklar- vorbildlich. Mit den sauber gedruckten Decals können vier Fahrzeuge gebaut werden, drei der Wehrmacht aus den Jahren 1941, 1942, 1943 und eines der russischen Armee aus dem Jahr 1945.

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Fazit

Endlich nimmt sich ein Hersteller der Zivilfahrzeugen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges im Militärmaßstab 1/35 an. Und dazu noch in einer hervorragenden Qualität. Für den Bau ist aufgrund der vielen Teile und des zum Teil komplexen Aufbaus ( der Fahrzeugrahmen setzt sich aus 10 Teilen zusammen) etwas Erfahrung gefragt. Aber ohne Frage die Mühe wird sich lohnen. Ein Modell das ungeahnte Möglichkeiten im Einsatz auf Dioramen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges bietet. Hoffen wir das noch viele weitere Fahrzeuge aus diesem Zeitraum von ICM in dieser Qualität umgesetzt werden, für den Militärmodellbauer sehr zu empfehlen. Der Bausatz kostet im Fachhandel ca.22.-€.

 

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